Kommerzielle Bedingungen / Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die Herstellung, Lieferung und Aufstellung unserer Erzeugnisse erfolgt zu den folgenden kommerziellen Bedingungen sowie den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Herstellers.

Preisstellung
Die Abrechnung der Lieferung und Leistungen erfolgen zum gültigen Angebotspreis zzgl. der derzeit gültigen gesetzlichen Mehrwertsteuer. Für Rabattgewährungen  jeglicher Art, bedarf es immer einer schriftlichen Sondervereinbarung.

Grundsätzlich gelten für alle Regie- / Zusatz- / Sonderleistungen, Anpassungsarbeiten (z. B. im Bereich Softwareanbindung an das vorhandene Kundensystem) folgende Preise  pro Arbeitseinheit / pro Reisekilometer (eine Arbeitseinheit entspricht 15 min).
Die Abrechnung erfolgt nach tatsächlichem Aufwand.

  • Elektroniker: 13,40 € netto / AE
  • Service / Wartung: 12,30 € netto / AE
  • Schlosser / Metallbau: 11,20 € netto / AE
  • Wegezeiten An- und Abfahrt: 9,50 € netto / AE
  • An- und Abfahrts-km: 0,58 € netto / km


Für Über-, Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden sowie Arbeit unter erschwerten Bedingungen werden folgende Zuschläge berechnet:

ab der 9. Arbeitsstunde

 

25 %

Nachtarbeiten 20.00 – 06.00 Uhr

 

50 %

Arbeiten an Sonntagen

 

100 %

Arbeiten am 01. Mai, am Neujahrstag, an den Oster-,
Pfingst- und Weihnachtsfeiertagen

 

150 %

Arbeiten an allen übrigen Feiertagen

 

100 %

für besonders schmutzige und ekelerregende Arbeiten

 

100 %

Preisgültigkeit

Die Preise basieren auf den derzeit gültigen Lohn- und Materialkosten. Die Preisbindung beträgt 2 Monate. Falls bis zum Tage der Lieferung eine Änderung der Kostenbasis eintritt, behalten wir uns eine entsprechende Preiskorrektur vor.

Bauleistungen für die Montage der Fahrzeugwaagen
Maßgebend für die Herstellung, Lieferung und Durchführung der Bau- und Montagearbeiten sind die entsprechenden DIN- und VOB - Vorschriften in Ihren neuesten Fassungen.

Die Baupläne werden im Auftragsfall 3-fach als schwarz- weiß zur Verfügung gestellt. Bei den statischen Berechnungen für die Fundamente der Waagen nach DIN 1045 und 8119 gelten die max. zulässigen Bodenpressungen entsprechend DIN 1045.

Für die Gründung wird vorausgesetzt, dass auf der Gründungsebene gut tragfähiger Baugrund ansteht und von einer zulässigen Bodenpressung von 135 kN/m² ausgegangen werden kann.

Sollte aufgrund der örtlichen Verhältnisse eine gesonderte statische Berechnung erforderlich sein, z. B. aufgrund hohen Grundwasserspiegels, Pfahlgründung, müssen wir dies zu Ihren Lasten berechnen.

Bei der bauseitigen Herstellung der Fundamentsockel ist die DIN 18202, Blatt 4, Gruppe C (Maßtoleranzen im Hochbau) unbedingt einzuhalten. Zusätzliche Kosten, die sich durch Maßungenauigkeiten der Fundamentgrube ergeben (Montageverzögerung), gehen zu Lasten des Auftraggebers.

Bei Einsatz eines Fertigteilfundamentes sind die Erdarbeiten sowie die Herstellung eines höhengenauen Feinplanums, die Entwässerungsleitung und die Messkabelführung in den Wägeraum (bauseitige) Arbeiten.

Für den Montagebeginn hat der Auftraggeber sicherzustellen, dass die Baustelle für unser Montagepersonal und -gerät  ohne Behinderung jederzeit zugänglich ist. Alle Vorleistungen, die der Auftraggeber selbst oder andere Unternehmer zu erbringen haben, müssen einwandfrei erfüllt sein, so dass die Montage ohne Behinderung und ohne zusätzliche Arbeiten des Auftragnehmers begonnen und zügig durchgeführt werden kann.

Die Zufahrt zur und in die Baustelle muss zum vorgesehenen Montagebeginn jederzeit und unbehindert für einen Montagekran und schwere Transportfahrzeuge / Lastzüge möglich sein. Die Montage darf nicht durch überstehende Gebäudeteile behindert werden.

Durch entsprechende Kennzeichnung ist bauseitig sicherzustellen, dass die laut DIN 8119 zulässige Höchstgeschwindigkeit von 5 km/h auf der Brücke im Wägebetrieb nicht überschritten wird.

Diese Festlegungen sind in unser Projektierunsrichtlinie, die Sie bei Auftragsauslösung erhalten nochmals ausführlich beschrieben.

Pflichten des Auftraggebers (treffen nur zu für Aufträge, im Zusammenhang mit der Herstellung einer Fahrzeugwaage
Zu Ihren Lasten gehen Bauarbeiten und Zusatzleistungen entsprechend dem Leistungsverzeichnis und der Leistungsvereinbarung:

  • Stromanschluss im Wägeraum
  • Messkabel über 20 m hinausgehend nach Aufwand (Kosten pro laufenden Meter € 5,10)
  • Spaltabdeckung mittels Gummiprofil nach Aufwand (Kosten pro laufenden Meter € 12,50)
  • Die Gebühren für die Eichung der Waage am Aufstellungsort stellt die zuständige Eichbehörde direkt an Sie in Rechnung.
  • Unvorhergesehene Leistungen bei Montage und Eichung der Waage und Bereitstellung von Hilfskräften und ggf. Transportmitteln.


Montage
Montage, Inbetriebnahme und Einweisung werden gemäß unserer Montagebedingungen durchgeführt (siehe auch Nebenkosten).

Gewährleistung
Für den Liefer- und Leistungsumfang gewähren wir eine Gewährleistung von 24 Monaten bei einschichtigem Betrieb, beginnend vom Tag der Übergabe.
Im Einzelnen gelten die entsprechenden Punkte unserer Allgemeinen Liefer- und Geschäftsbedingungen.

Zahlung
Die Rechnungslegung wird wie folgt vorgenommen:
Soweit nichts anderes vereinbart wurde, gilt folgender Zahlungsplan:

  • 40 % der Auftragssumme bei Auftragserteilung, weitere
  • 50 % nach Baufortschritt, weitere
  • 10 % bei Abnahmereife nach Fertigstellung ohne wesentliche Mängel oder wesentliche Unvollständigkeiten

Andere Vereinbarungen, bedarf es der Schriftform.
Zahlungsziel aller Rechnungen  30 Tage nach Erhalt der Lieferung bzw. nach Rechnungsdatum ohne Abzug.

Sollte sich die Auslieferung durch nicht von uns zu vertretende Gründe verlängern, ist der Rechnungsbetrag 4 Wochen nach Anzeige der
Versandbereitschaft fällig. Skontonachlässe werden nur stattgegeben, gemäß zusätzlicher schriftlicher Vereinbarung.

Service
Nach Übergabe der Waage erhalten Sie ein verbindliches Serviceangebot für den gesamten Lieferumfang. Für Reklamationen und Reparaturen bieten wir unseren Kunden einen 24-Stunden-Dienst! Turnusmäßige Nacheichungen entsprechend der gesetzlichen Fristen sind unserem Angebot eingeschlossen.

Gerichtsstand
Soweit der Auftraggeber Kaufmann i.S. des HGB ist gilt folgendes:
Gerichtsstand ist der Sitz der gewerblichen Niederlassung des Auftragnehmers. Nur der Auftragnehmer kann den Auftraggeber auch an seinem Sitz oder am Leistungsort verklagen.

Salvatorische Klausel / Anwendbares Recht
Sollten einzelne Punkte dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein, ist dadurch die Gültigkeit der übrigen Regelungen nicht betroffen. Die unwirksame Regelung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem Vertragszweck am nächsten kommt.

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

 

ERNO Wägetechnik GmbH / Stand: Mai 2012

Beratung & Service

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Tel.: 036482 / 86 44 - 46

E-Mail: info(at)erno-waagen.de